Scythe Mugen 5 vs. Alpenföhn Olymp vs. Noctua NH-D15S Roundup

Scythe Mugen 5

Nun mehr als zehn Jahre sind seit der ersten Generation des Scythe Mugens vergangen. Noch unter den Namen Infinity auf den Markt gekommen, stellte der Kühler einer der besten Optionen für leise PC-Systeme dar, dank seiner immensen Kühloberfläche und fünf Dual-Heatpipes. Ende 2016 erscheint nun die fünfte Generation und orientiert sich im Design eher am Mugen Max sowie an der ersten als an der vierten Generation. Im nachfolgenden Vergleich lassen wir den Neulingen gegen die Klassenbesten Alpenföhn Olymp und Noctua NH-D15s antreten.

Lieferumfang

Scythe ist seit Jahren für ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bekannt. Entsprechend beschränkt sich der Lieferumfang auf das Wesentliche: Montagematerial für AMD- wie auch Intel-Plattformen, eine Tube Wärmeleitpaste, zwei Paar Lüfterklammern, ein 120-mm-Lüfter, die Montage-Anleitung als Faltblatt, ein langer Kreuz-Schraubendreher sowie der Kühlkörper selbst.

Im Detail

Wie eingangs erwähnt, sind bei der Gestaltung des Kühlkörpers mehr Parallelen zum Mugen Max als zum Mugen 4 zu sehen. Begründet wird dies durch den asymmetrischen Aufbau. Ausgehend von der Bodenplatte verlaufen die sechs 6-mm-Heatpipes nicht rechtwinklig nach oben, sondern für wenige Zentimeter schräg nach hinten und nachfolgend geradlinig nach oben. Dies ermöglicht eine reibungslosere Montage des Lüfters bei hohen RAM-Modulen. Auf den Heatpipes wurden insgesamt 39 Lamellen auf Aluminium angebracht, wobei die oberste etwas dicker ist und mit dem Hersteller-Logo verziert wurde. Wie schon seit dem Mugen 2 sind die Kupferrohre leicht versetzt angeordnet, sodass jene in vier Reihen die Lamellen durchlaufen.

Die Enden wurden mit optisch ansprechenden Zierschrauben versehen. Zwischen den einzelnen Alu-Finnen befinden sich keinerlei Verstrebungen oder ähnliches. Auch seitlich sind jene nicht nach oben abgekantet wie beim NH-D15s, um die Luft durch den Kühlkörper zu leiten. Zum einen ist dies auf Grund der hohen Tiefe der Lamellen für die Zirkulation von Vorteil, zum anderen können diese leichter verbogen werden bzw. sind anfälliger auf Stöße. Ansonsten lockern zwei Löcher mittig in der langen Seite die Form der Lamellen auf. Primär dienen diese der Verschraubung des Mugen 5 mit dem Montage-Kit. Eine Aufteilung der Finnen in einzelne Segmente pro Heatpipe-Reihe gibt es nicht mehr. Dies war seit dem Mugen 2 charakteristisch für die Produktreihe. Die Kupferrohre sind nun, wie im mittleren bis gehobenen Preissegment üblich, vernickelt. Ebenso wurde die glatte und spiegelnde Kupfer-Bodenplatte mit einer Nickelschicht versehen.

Der zugehörige 120-mm-Lüfter kommt aus der neuen Kaze-Flex-Reihe und ist in dieser Bauart noch nicht im Einzelhandel erhältlich. Markant sind die elf Rotoren die geschwungen und in einem steilen Winkel an deren Enden übergehen. Die Ecken des Rahmens sind jeweils mit einem grauen Gummiaufsatz überzogen, um das Übertragen von Vibrationen zu vermeiden. Dadurch wird die Tiefe des Rahmens um 2 mm von den standardmäßigen 25 mm auf 27 mm erhöht. Mit voller Drehzahl rotiert der Kaze Flex mit 1.200 U/min und ist mit einem starken Luftrauschen präsent. Unterhalb von 900 U/min nimmt dies hörbar ab. Zwischen 700 und 550 U/min kann ein leichtes Schleifen und minimales Brummen aus kurzer Entfernung vernommen werden. Bei geschlossenem Gehäuse verhält sich der Lüfter bei Drehzahlen unter 600 U/min kaum wahrnehmbar.

Bei der Verarbeitung gibt es keinerlei Grund für Kritik. Der Kühlkörper wies keine scharfen Kanten, unsaubere Bauteile oder ähnliches auf. Lediglich die Lamellen können bei unvorsichtiger Handhabung leicht verbogen werden. Das Gewicht von 890 Gramm samt Lüfter ist im Rahmen. Gegenüber dem ersten Mugen hat der 5er rund 100 Gramm abgespeckt.

Montage

Bereits von den beiden Vorgängern ist das auf Hyper Precision Mounting System (H.P.M.S.) getaufte Montagesystem bekannt. In einer überarbeiteten zweiten Generation kommt es beim Mugen 5 zum Einsatz. Hauptunterschied sind die beiden Schrauben mit Vorspannfeder, die den Bügel am Kühler mit dem Montage-Kit verbinden. Letzteres wird unkompliziert mit dem Mainboard verschraubt. Am Kühlkörper ist der Bügel für die Schraubverbindung mit dem Kit bereits befestigt. Dank der Aussparungen in den Lamellen und dem beiliegenden Schraubendreher geht die Installation des Mugen 5 auf dem Mainboard schnell von der Hand. Der Lüfter wird per Klammern am Kühler seitlich eingehakt. Im Lieferumfang ist noch ein weiteres Paar, falls ein zweiter Lüfter zum Einsatz kommen soll. Auch im eingebauten Zustand lässt sich der Lüfter bzw. lassen sich die Lüfter gut befestigen, da die Klammern nicht zu straff sitzen.

Alpenföhn Olymp

Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte die deutsche Marke Alpenföhn den indirekten Nachfolger des leistungsstarken K2. Mit dem Modell Olymp bricht zumindest die Tradition die Kühler nach großen Bergen zu benennen. Namensvetter ist das höchste Gebirge von Griechenland und gleichzeitig auch der „Sitz der Götter“ wie aus vielen Heldensagen und Erzählungen übermittelt.

Lieferumfang

Im Beipack sind neben dem Kühler, zwei 140-mm-Lüfter, drei Paar Lüfterklammern, Montagematerial, Wärmeleitpaste und der Anleitung verschiedene Adapter, um die PWM-Lüfter am Netzteil anzuschließen bzw. mit niedriger Drehzahl zu betreiben, enthalten.

Im Detail

Ausgepackt fällt sofort das Design der Kühlfinnen ins Auge. Die Lamellen zeichnen sich durch mehrere Abkantungen und Biegungen aus. Zudem sind die obersten Lamellen des Dual-Tower-Kühlers spiegelnd glänzend. Vor allem einer höheren Strömungsgeschwindigkeit soll diese Art von verwinkelten Lamellen dienlich sein. Zusätzlich sind sie an äußeren Rändern mit kleinen, abgerundeten Zacken versehen, die die auftreffende Luft mehrfach brechen bzw. weniger für Strömungsgeräusche sorgen sollen. Auf Höhe jener Stellen wird bauartbedingt die Luft von den Rotoren des Lüfters am schnellsten beschleunigt. Weiterhin haben die Kühlfinnen, der langen Seite nach, mehrere verjüngende und verdickende Stelle. So sind zum Beispiel die Lamellen im Bereich der Lüfternabe mit einer kleinen Aussparung ausgestattet wurden, um jenen toten Bereich zu puffern und eine gewisse Luftzirkulation zu gewährleisten. Eine durchaus aufwändige Gestaltung der Aluminium-Lamellen.

Für den Wärmetransport von der vernickelten Bodenplatte aus Kupfer sorgen sechs 6-mm-Heatpipes. Beim bereits ausgelaufenen Alpenföhn K2 waren es noch acht Stück. Diese verlaufen in die beiden Türme, bestehend aus 46 Lamellen, über die volle Breite. Eine gute Weitergabe der aufgenommenen Wärmeenergie ist daher möglich. Vornehmliches Problem solch ausladender Kühlkolosse ist die eingeschränkte Kompatibilität zu RAM-Modulen mit einen hohen Heatspreader (Kühlkörper). Diese Problematik geht Alpenföhn mit stärker gebogenen Heatpipes für den vorderen Kühlturm an. Durch den asymmetrischen Aufbau ragt der vordere Kühlturm nicht so weit in Richtung Arbeitsspeicher-Slots wie beispielsweise der K2. So kann in der Regel ohne Probleme der zweite 140-mm-Lüfter am Kühlkörper montiert werden.

Optisch ansprechend sind auch die beiden mitgelieferten 140-mm-Lüfter. Mit den neun, sehr geschwungenen Rotorblättern setzen sich die Wing Boost 2 positiv vom klassischen Erscheinungsbild ab. Die geänderte Geometrie soll für einen höheren statischen Druck sorgen und das neue Hydrauliklager für eine reduzierte Geräuschkulisse. Im Hörtest gefielen die Lüfter mit einer guten Laufruhe und auch Störgeräusche halten sich unterhalb 750 U/min vorwiegend zurück. Oberhalb jener Drehzahl kommen zunehmend Luftrauschen und ein leichtes Surren vom Antrieb/Motor hinzu. In Anbetracht von den Maßen eines 140-mm-Lüfters nicht verwunderlich. Das Drehzahlspektrum reicht von 300 bis 1.400 U/min. Ein interessantes Ausstattungsmerkmal ist ein zusätzlicher Anschluss am Kabel, um einen weiteren Kühler per PWM vom Mainboard regeln zu lassen.

Zwar sind auch beim Olymp die Lamellen nicht zusätzlich ineinander verhakt, durch deren mehrfach gewinkelte Form sind sie dennoch sehr verwindungssteif. Augenscheinlich wurden sie mit den Heatpipes verlötet. Angemessen des Preisniveaus des Kühlers ist die Verarbeitung erstklassig und es gibt keinen Anlass für Beanstandungen. Ähnlich wie die beiden obersten Lamellen ist auch die Bodenplatte hochglänzend, spiegelnd und frei von Bearbeitungsspuren.

Montage

Im oberen Preissegment ist es seit mehreren Jahren Standard, dass der Kühler mit dem Mainboard verschraubt wird, so auch der Olymp. Die mitgelieferte Backplate wird mit dem dafür vorgesehenen Schrauben, Abstandhaltern und zwei Bügeln auf der Vorderseite der Hauptplatine befestigt. Dies geht ohne Probleme und die Thumbscrews erleichtern die Installation bevor sie mit dem Schraubendreher festgezogen werden können. Der Kühler wird mit einem Bügel, in den zwei Schrauben samt Federn vormontiert sind, über den Prozessor festgeschraubt. Die Serienlüfter werden mittels den Lüfterklammern am Kühler festgehalten. Deren Sitz ist äußerst straff und die Nasen der Klammern springen hin und wieder aus den Montagelöchern der Lüfter. Theoretisch kann noch ein dritter Lüfter am Olymp angebracht werden. Ein drittes Paar Lüfterklammern ist beiliegend.

Noctua NH-D15s

Der dritte Kühler in diesem Vergleich ist der bewährte NH-D15S. Der grundlegende Aufbau wurde in den wesentlichen Zügen vom NH-D14 übernommen und im Vergleich zum NH-D15S hinsichtlich einer erhöhten Kompatibilität optimiert. Da der NH-D14 eine ausgezeichnete Kühlleistung aufwies, im Review auf Hardwareluxx übernahm er die Spitze, entschieden sich die Österreicher von Noctua für eine Evolution und Weiterentwicklung anstatt einer radikalen Neugestaltung.

Lieferumfang

Neben dem notwendigen Zubehör wie die zwei Lüfterklammern, Montage-Kit, eine Tube Wärmeleitpaste, drei separaten Anleitungen (für jeweils unterschiedliche Sockel) und dem Lüfter befindet sich im Karton noch ein Badge aus Metall, ein Schraubendreher und ein Lüfter-Adapter.

Im Detail

Es ist kein Geheimnis, dass in den vergangenen Jahren überwiegend Kühler mit einem Dual-Tower-Design für neue Bestwerte im Bereich Luftkühlung setzen konnten. Einer hiervon war der Noctua NH-D14. Die neuste Entwicklungsstufe, der NH-D15S, kann mit 150 mm statt 140 mm breiten Kühlfinnen aufwarten. In diesem Zusammenhang wurde der Abstand zwischen den sechs 6-mm-Heatpipes vergrößert. Auch im Hinblick auf die Form wurden Änderungen vorgenommen, aber eher kleinere und weniger radikale wie es beim Alpenföhn K2 gegenüber dem neuen Olymp der Fall ist. Noctua macht aus der eigenen Forschungsarbeit kein Geheimnis und präsentiert diese Jahr für Jahr auf der Computex. Zwar zeigen die Resultate durchaus bessere Leistungen im Bereich der Kühlung, jedoch meist einhergehend mit einer erhöhten Geräuschkulisse. Da der Hersteller möglichst leise Komponenten kühlen will, halten entsprechende Änderungen nicht Einzug.

Die Lamellen sind schlicht gestaltet und die obersten wurden mit dem Hersteller-Logo geprägt. Sie verjüngen sich zur Mitte hin, um hinter der Lüfternabe die Luft zirkulieren zu lassen. Wie auch beim Olymp sind die Lamellen an den äußeren Enden gezackt. In Summe verbaut Noctua 45 Lamellen, die für eine große Oberfläche für den Wärmetransfer sorgen.

Die erhöhte Kompatibilität erreicht der NH-D15S vor allem durch zwei Punkte. Zum einen sind die unteren sieben Finnen gekürzt, sodass es weniger Probleme mit RAM-Modulen geben sollte. Zum anderen durch einen asymmetrischen Aufbau. Anders als beim Mugen 5 verlagert sich der Kühlkörper in einem ATX-Gehäuse mehr nach oben, um genügend Abstand zum oberen PCI-Express-Slot zu ermöglichen. Beide Punkte sind gut umgesetzt und minimieren die zwei größten Ursachen für Inkompatibilitäten von Dual-Tower-Kühlern.

Sowohl die Heatpipes als auch die plane Bodenplatte wurden vernickelt. Die Finnen aus Aluminium haben einen matten Look – wie bei allen Noctua-Produkten in der Vergangenheit. Im Puncto Qualität und Verarbeitung wird der NH-D15S seinen Preis gerecht und weiß zu gefallen.

Montage

Selbstverständlich setzt auch der aktuellste Kühler von Noctua auf ein Montage-Kit zum Verschrauben. Das SecuFirm2 getaufte System ist von anderen Kühlern bekannt und ist unkompliziert zu montieren. Die Backplate wird mit Abstandhaltern, zwei Bügeln und vier Thumbscrews festgezogen. Anschließend werden die vormontierten Schrauben mit Vorspannfedern auf die beiden Bügel fixiert. Die beiden letztgenannten Schrauben sind bereits am Kühlkörper angebracht, sodass lediglich der NH-D15S gehalten werden muss. Wie schon die anderen zwei Modellen wird der Lüfter mit Klammern montiert. Dies geht gut, allerdings nicht so leichtgängig wie beim Scythe Mugen 5. Für einen weiteren Lüfter werden passende Lüfterklammern mitgeliefert.

TESTSYSTEM UND -METHODEN

  • Intel Core i7 2600k @4,4 GHz (1,32 V)
  • ASUS A8Z77 V Deluxe
  • Patroit DDR3-1866 RAM @1,5V
  • Gigabyte GeForce GTX 970 G1.Gaming
  • Corsair HX850
  • 2x 256GB Crucial M4 SSD
  • 1x 1TB Samsung 2.5“ HDD
  • Phanteks Evolv ATX TG
    • Gehäuselüfter: 2x Noiseblocker BlackSilent Pro Fan PK2 (140 mm, 1.200 U/min max)
    • Referenzlüfter 120 mm: Noiseblocker BlackSilent Pro Fan PL2 (1.400 U/min max)
    • Referenzlüfter 140 mm: Noiseblocker BlackSilent Pro Fan PK2 (1.200 U/min max)
  • Wärmeleitpaste: Prolimatech PK-3 Nano

Alle Tests werden im geschlossenen Gehäuse durchgeführt. Für die Auslastung wird das Tool Prime95 für 20 min Dauer verwendet. Dabei werden die Kerntemperaturen des Prozessors mittels CoreTemp 1.01 protokolliert. Als Testergebnis wird die Deltatemperatur aus dem arithmetischen Mittel der maximalen Kerntemperaturen und der Raumtemperatur in Kelvin (K) gewertet.
Die folgenden Testszenarien werden mit den Probanden durchgeführt:

Test 1: maximale Drehzahl der Serienlüfter (falls im Lieferumfang enthalten) – Gehäuselüfter @max. U/min
Test 2: Serienlüfter @1.000 U/min – Gehäuselüfter @1.000 U/min
Test 3: Referenzlüfter @1.200 U/min Gehäuselüfter @1.200 U/min
Test 4: Referenzlüfter @900 U/min Gehäuselüfter @900 U/min
Test 5: Referenzlüfter @750 U/min Gehäuselüfter @750 U/min
Test 6: Referenzlüfter @600 U/min Gehäuselüfter @600 U/min

TESTERGEBNISSE

Angesichts der leistungsstarken Konkurrenz mit zwei großen All-In-One-Wasserkühlungen, Alphacool Eisbaer 240 und Eisbaer 360, sowie den drei Dual-Tower-Kühlern schlägt sich der Scythe Mugen 5 sehr gut!
Die Stärken des Kühlers liegen im Drehzahlbereich zwischen 1.200 U/min und 750 U/min. Mit weniger Umdrehungen bricht die Kühlleistung, zumindest mit einem Lüfter, klar ein und der Mugen 5 verliert den Anschluss an die Konkurrenz.
Weiterhin zeigt sich, dass der Kühler sehr gut mit einem zweiten Lüfter skaliert. Besonders wenn ein sehr leiser Rechner das Ziel ist, kann man durch einen zweiten Lüfter deren Drehzahl um 150 bis 200 U/min reduzieren, bei gleichbleibender Drehzahl.

Fazit

Scythe überarbeitete ihren leistungsstärksten (Single-)Tower-Kühler und liefert mit dem Mugen 5 ein optimiertes Modell ab. Die Verbesserungen resultieren vorrangig in einer erhöhten Kompatibilität und ohne die Kühloberfläche anwachsen zu lassen. Wie die Testergebnisse bescheinigen, ist die Kühlleistung gut und kann bis 800 U/min auch übertaktete Prozessoren im grünen Bereich kühlen.
Im Lieferumfang ist alles dabei, was für eine schnelle Montage von Nöten ist. Der beiliegende Schraubendreher erleichtert dies. Wie gewohnt ist die Verarbeitung gut, wenn auch Differenzen zu den Premium-Modellen von Alpenföhn und Noctua erkennbar sind. Weiter positiv gefiel der mitgelieferte Lüfter. Neben einem guten Drehzahlspektrum überzeugt er mit wenig Nebengeräuschen. Mit voller Drehzahl ist er klar heraushörbar und kein Leisetreter, erzeugt aber einen hohen statischen Druck.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 47,95 Euro ist der Scythe Mugen 5 eine Empfehlung, da erwartungsgemäß der Preis im Einzel- bzw. Online-Handel einige Euro niedriger ausfallen wird!
Überdies sollte Scythe über eine Sonderedition mit einem zweiten Lüfter nachdenken. Mit zwei 120-mm-Lüftern skaliert der Mugen 5 solide und eignet sich so auch für Ultra-Silent-Systeme.

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